Kunst

1.338 Besucher und 58.000 Euro Umsatz

To be continued: Einen ungewöhnlichen Anblick bor die mit Spannung erwartete neue Freiburger Kunstmesse "FAF". Foto;: Arne Bicker

Veröffentlicht am 10. Oktober, 2020 | 18:21


Die Freiburg Art Fair (FAF) zieht Bilanz: Bis Samstag, 10. Oktober 2020, kamen innerhalb von 24 Stunden 1.338 registrierte Besucher zur Premieren-Ausgabe des neuen Kunstmesse-Formats. 50 Künstlerinnen und Künstler hatten während der Freiburg Art Fair bis zum genannten Zeitpunkt 59 Werke in einem Gesamtwert von 57.892 Euro verkauft.

Mithin hatte jeder Besucher im Durchschnitt einen Anteil von 43 Euro am Umsatz gebracht. Die Idee zur neuen Künstlermesse mit Direktverkauf gingt auf eine Initiative von fünf Freiburger Künstlerinnen und Künstlern zurück, die sich in der „FAF GbR“ organisierten und die Freiburg Art Fair gemeinsam mit der FWTM veranstalten. Das neue Messeformat sollte in diesem Jahr speziell einen Beitrag zur Unterstützung der lokalen Kunstszene leisten, deren Geschäfte durch die Corona-Pandemie leiden.

FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki zeigte sich „mehr als zufrieden“, da es neben den Verkäufen in der Freiburger Messehalle 1 auch zu einer großen Vielzahl anregender Gespräche gekommen sei. Ben Hübsch, Sprecher der FAF GbR, sagte: „Mit dem gemeinschaftlich-sozialen Aspekt des neuen Formats haben außerdem alle der 50 regionalen Künstlerinnen und Künstler vom eingenommenen Gewinn profitiert: Diese teilen nämlich 30 Prozent des Gesamtgewinns untereinander auf.“

Auch Künstler, die keines ihrer Werke verkaufen konnten, durften sich immerhin über einen Erlös in Höhe von 348 Euro freuen. Zudem steht schon jetzt fest, dass die „FAF“ in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll: Die Veranstalter gaben noch vor Toreschluss bekannt, dass sich die Beteiligten in den nächsten Wochen zusammensetzen wollen, um an dem Konzept „unabhängig von Corona“ zu feilen.

Eine denkoffene Manöverkritik nach der Premierenmesse in allen Bereichen, von der Küntslerauswahl bis hin zu den Präsentationsformen, sollte die Zukunftspläne zudem begleiten. Die „FAF“, bei der Bilder gänzlich unkonventionell an Messehallenwände gelehnt und ausstellende Künstler grundsätzlich in weißen Stoffhandschuhen gesichtet wurden, könnte also zu einer festen Größe im Freiburger Kunstkalender avancieren.

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