Musik

Neue Spielzeit: Opera Factory Freiburg

Das Ebsemble der Holst Sinfonietta. Foto: Anke Nevermann

Veröffentlicht am 8. September, 2020 | 06:48


Am Freitag, den 11. September 2020, 20 Uhr, startet die Freiburger Opera Factory mit einem Liederabend „Canti D’India E Madagascar“ in ihre neue Spielzeit 2020/21. In der Friedenskirche an der Hirzbergstr. 1 in Freiburg erwartet das Publikum ein facettenreicher Abend mit madegassischen Liedern von Ravel und sinnlichen Kompositionen von Alfano.

Die Mezzosopranistin Eglė Šidlauskaitė wird durch Klaus Simon am Klavier, den Cellisten Philipp Schiemenz und Julia Stocker an Flöte und Piccolo unterstützt. Neben Ravels Chansons Madécasses werden ebenfalls Raritäten und Perlen des der Kammermusik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Besten gegeben.

Die Komponisten des Abends sind beide exakt im gleichen Jahr geboren und werden in diesem Programm gegenübergestellt: Ravel, beeinflusst von Strawinskys Japanischen Lieder und Schönbergs Pierrot Lunaire, und Franco Alfando, einer der bedeutendsten italienischen Liedkomponisten. Sein unverwechselbarer Stil einer hoch entwickelten interessanten und sinnlichen Liedkunst zwischen Verismo und französischem Impressionismus stellt einen eindrucksvollen Kontrast zu Ravels Werken dar.

Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Um Voranmeldung per E-Mail wird wegen beschränkter Sitzplatzanzahl gebeten: mail@operafactory.de

Trotz der Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie zeigen sich die Opera Factory Freiburg und die Holst Sinfonietta unter der Leitung von Dirigent Klaus Simon neben den Highlights des bevorstehenden 25-jährigen Jubiläums 2021 vielseitig: So geht die Saison mit Jay Schwartz’ Kammeroper „Narcissus & Echo“ weiter, die nicht nur die gleichnamige Erzählung Ovids wiedergibt, sondern auch frappierende Aktualität aufweist, und von Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr, bis Sonntag, 25. Oktober, 19 Uhr, im E-Werk Freiburg mit Themen wie Nähe, Distanz, Selbstbespiegelung und Selbstverlust spielt.

Pure Magie verspricht dann ein Ensemblekonzert am Freitag, 20. November, 20 Uhr, ebenfalls im E-Werk: Bei „Solos & Electronics II“ steht ein einzelner Musiker auf der Bühne und spielt doch nicht alleine – im Hintergrund agiert der Freiburger Komponist und Klangregisseur Roland Breitenfeld als erfahrener Tontechniker und Live-Elektroniker und erzeugt neue Klänge, die in gewöhnlichen Kammerkonzerten sonst nicht zu hören sind.

Das Jahr 2020 der Holst Sinfonietta schließt mit einer Neuerung, einem Kinder- und Familienkonzert in dem ein kleiner Elefant das Herz einer alten Dame erobert: Francis Poulencs „Die Geschichte von Babar“, dem kleinen Elefanten in schillernder Ensemblefassung mit seltenen und auch kuriosen Instrumenten wie Kontrafagott und Kontrabassklarinette, finden von Samstag, 12. Dezember, 16 Uhr, bis Dienstag, 15. Dezember, 11 Uhr im E-Werk statt.

www.holst-sinfonietta.de

www.operafactory.de

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