Uncategorized

18. – 20.01.2021: Die Wir-tualisierung der IKF

IKF-Macherin Susanne Göhner kann die Kulturbörse diesmal nur zweidimensional umsetzen. Foto: IKF

Veröffentlicht am 13. Januar, 2021 | 12:01


Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) – Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events – findet in in ihrer 33. Ausgabe in diesem Jahr vom  18. bis 20. Januar 2021 ausschließlich digital statt. In der Kulturbranche, die vor allem vom lebendigen Austausch und Miteinander lebt, ist diese erzwungene Wir-tualisierung besonders schmerzlich.

FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki möchte trotz der Pandemieumstände „Präsenz zeigen“ und keine Zweifel daran aufkommen lassen, „dass Kulturschaffende auch in Zeiten der Pandemie aktiv und ideenreich sind“. So werden über 150 Aussteller über Trends der Kulturbranche informieren. Künstlerinnen und Künstler, die für einen Kurzauftritt ausgewählt wurden, können anstelle von Live-Auftritten immerhin Videos ihrer Produktionen präsentieren.

Dazu gibt es ein Seminar- und Vortragsprogramm. „Hier können unsere Besucher Best Practice Beispiele und Impulse für ihre Arbeit vor Ort erhalten“, sagt Susanne Göhner, Projektleiterin der IKF. So sollen gerade auch die schwierigen Pandemiebedingungen und Lösungsansätze in den Fokus rücken.

Wie hat die innerhalb kürzester Zeit erfolgte “Vir-tualisierung“ die Branche verändert? Wie ist es mit dem Vertrags-recht in Coronazeiten? Welche Formate haben Künstler_innen, Veranstalter_innen und Agenturen entwickelt, um auch unter erschwerten Rahmenbedingungen in Kontakt mit ihrem Publikum bleiben zu können? Wie kann man in Krisenzeiten strategisch planen?

Das Programm wird ergänzt durch Kurzpräsen-tationen neuer Projekte aus den Bereichen „Theater im Öffentli-chen Raum“ und „Zeitgenössischer Zirkus“. Das Online-Ticket für Fachbesucher_innen kostet 33 Euro.

www.kulturboerse-freiburg.de

Am Beliebtesten

Nach oben
X