Kulturreport

Fliegende Plüschtiere beim EHC Freiburg

4.614 Plüschtiere landeten beim 7. Teddy-Bear-Toss des EHC Freiburg auf der Eisfläche. (Foto: EHC / Achim Keller)

Beim ausverkauften DEL2-Heimspiel des EHC Freiburg gegen den EC Bad Nauheim am 21. Dezember 2018 spendeten 3.500 Besucher im 4.614 Plüschtiere, die nun mithilfe der Frankfurter Wohlfahrtsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen“ an bedürftige Kinder in aller Welt verteilt werden.

Zum 7. Mal fand im Freiburger Eisstadion im Rahmen eines Profispiels diese spektakuläre Spendenaktion statt, bei der Eishockey-Besucher in der ersten Spielunterbrechung Teddybären und andere Plüschtiere als Spenden für bedürftige Kinder in aller Welt auf die Eisfläche werfen.

Waren es bei der nach US-Vorbild veranstalteten Teddy-Bear-Toss-Premiere im Jahr 2012 in Freiburg noch 551 Kuscheltiere, die auf dem Eis landeten, so kam das ehrenamtliche Zählteam im Dezember 2018 auf 4.614 (Vorjahr: 4.184) – ein neuer Spendenrekord.

Sportlich lief es derweil nicht so gut für den EHC: Das prestigeträchtige Heimspiel ging mit 0:2 verloren, ebenso das folgende Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Ravensburg (0:3). Der EHC, nun Tabellen-Zwölfter (von 14 Liga-Teams) trennte sich daraufhin von seinem langjährigen Cheftrainer Leos Sulak.

Das Amt übernahmen bis auf Weiteres der bisherige Co-Trainer Jan Melichar und Nachwuchstrainer Rawil Khaidarow. Beide sind, wie Sulak, ehemalige Profi-Spieler des EHC.

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