Kunst

Gretha Heisig: Spontan, energetisch, bunt

Die gebürtige Freiburgerin Gretha Heisig erfreut mit bunter und energiegeladener Kunst. Foto: Gretha Heisig

Veröffentlicht am 11. März, 2021 | 09:47


Tagsüber schreibt Gretha Heisig Texte für Luxus-Hotels an exotischen Orten auf der Welt, abends malt sie in ihrem kleinen selbsteingerichteten Atelier in ihrer Wohnung und spielt mit vielen Farben und künstlerischen Eindrücken.

„Kunst und Kultur ist seitdem ich denken kann Bestandteil meines Lebens. Meine Familie hat mich bereits früh zu Ausstellungen und Aufführungen geschleppt, was meine Begeisterung für die Bühne und die Geschichten hinter dem Bild geschärft hat.“ Auf der Bühne stand sie als Kind bei dem Kinder- und Jugendzirkus „Harlekin“, da begann sie auch zu malen.

Für mich war das Malen immer eine Art der Meditation, um die Ordnung im Inneren zu schaffen.

Ihr Kunststil ist bunt, energetisch und beschäftigt sich mit Gesichtern und deren Ausdrücken: „Sie erzählen eine Geschichte und nehmen im Raum, wie du und ich, mit Platz. Ganz neu versuche ich mich an einer Mischung, die ich aus Kubismus und der zeitgemäßen One Line Art zusammensetzt“, so Gretha. Sie hat viele Künstler und Designer, die sie bis heute inspirieren. Damals war es vor allem der österreichische Künstler „VOKA“, der sie auf das Malen mit Spachtel und vielen bunten Farben brachte.

Bilder erzählen dir eine Geschichte über den Seinszustand eines Menschen, ohne diesen benennen zu müssen.

So entwickelte Gretha durch VOKA ihre eigene Art des Spontanrealismus. „Ich hatte immer schon das Bedürfnis etwas mitteilen, kreieren und darzustellen zu wollen“, so Gretha. So kam sie von der Malerei auch zum Film. In Köln studierte sie Regie für Film und Fernsehen und drehte mehrere Dokumentar- und Kurzfilme. „Ich wollte meinen Bildern mehr Ausdruck verleihen, wollte sie laufen lassen“, erzählt die 26-Jährige. In ihrem Abschlussfilm mit dem Titel „LOU“ bringt sie ihre beiden Leidenschaften Malerei und Film zusammen. Der Film ist derzeit im Rennen auf mehreren Filmfestivals. Da für sie ein Arbeitsumfeld im Kunst- und Kulturbereich sehr wichtig ist, absolvierte sie nach dem Studium ein sechsmonatiges Praktikum bei dem Kultursender ARTE in Strasbourg und war auch in Paris und Frankfurt in Produktionsfirmen tätig.

Man versteht, ohne zu fragen. Man darf denken, ohne Wissen zu müssen. Es gibt kein Richtig und kein Flasch, es gibt nur die Wahrheit, die du selbst sehen willst. 

Back to the roots, ist sie heute wieder in Freiburg gelandet und erfreut uns mit ihrer bunten und ausdrucksstarken Malerei. Und Gretha hat große Träume: „Ich habe eine starke Affinität zu Frankreich, weil ich dort immer sehr viel Energie und Muse für kreative Projekte hatte. Mein Traum wäre es, ein richtiges Atelier in Paris zu haben, in dem ich an verschiedenen Projekten, die ich liebe, arbeite.“

 

Gretha Heisig / Malerin

Instagram: @gretha_heisig / Anfragen per Mail an gretha.art@gmx.de

 

 

 

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