Kultur

Ab Donnerstag: Sperrstunde und Maskenpflicht

Fotokunst von Janine Machiedo: "New ways". Foto: www.janine-machiedo.de

Veröffentlicht am 21. Oktober, 2020 | 22:43


Die Stadt Freiburg erweitert ihre Allgemeinverfügung hinsichtlich der Corona-Pandemie um weitere Maßnahmen. Ab Donnerstag, 22. Oktober, gilt eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in der gesamten Freiburger Altstadt, auch wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Ab 23 Uhr gilt eine stadtweite Sperrstunde, ein Verbot des Straßenverkaufs von alkoholischen Getränken außer Haus, des sogenannten ‚Gassenausschanks‘, gilt ab 19 Uhr.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen mit ärztlicher Bescheinigung. Die Maskenpflicht gilt ebenso weiterhin für die Wochenmärkte im Stadtgebiet sowie für alle nicht privaten Veranstaltungen im Freien wie auch in geschlossenen Räumen, auch wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Als Grund benennt die Stadt Freiburg die Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz auf einen Wert über 50 Neuinfektionen in der Woche je 100.000 Einwohner und den dadurch gegebenen Eintritt in eine kritische Phase. Der Anstieg von Neuinfektionen in Freiburg bedeutet also weitere Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger.

Die baden-württembergische Landesregierung hatte bereits am vergangenen Wochenende die höchste Corona Alarmstufe Rot ausgerufen. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn sagte nun: „Alle Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, damit die Zahlen nicht weiter steigen.“ Die Stadt wird die neuen verbindlichen Vorgaben ab Donnerstag umsetzen; sie gelten zunächst für 14 Tage bis zum 4. November.

Bürgermeister Stefan Breiter sagte: „Gemeinsam müssen wir nun den Spagat hinbekommen, das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Infektionszahlen zu reduzieren.“ Das Einkaufen, der Bummel in der Altstadt und der Besuch der Gastronomie seien weiterhin möglich, so die Mitteilung der Stadt.

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