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CD: Got Your Dancing Shoes?

Die Freiburger Band "The Nutty Boys" bringt ordentlich Stimmung in die Bude. Foto: Promo

Egal, ob schnell oder langsam, urban oder ländlich, pikant gewürzt oder süß und saftig – packen muss es einen, in die Beine gehen, die Poren öffnen und den Körper rütteln. Die Freiburger Band „The Nutty Boys“ präsentiert auf ihrer zweiten, am 15. März 2018 erschienenen CD „Got Your Dancing Shoes?“ Offbeat aus Jamaika – Jahrzehnte alt, aber immer noch top frisch und belebend wie eine Dusche in der Wüste.

Die The Nutty Boys sind versessen auf den vielseitigen Sound Jamaikas: Knackende Beats unter feinen Klängen an fetten Bässen feuern Melodien in den Äther, denn mit Gebläse, Keys, Gitarre, Bass und Drums wird ordentlich gezockt. Diese delikate Melange aus Jazz, Ska und Reggae ist ihr Geheimrezept und annimiert zu ausgelassenen rhythmischen Bewegungen.

Der „nutty sound“ macht gute Laune, lässt den durchgeschafften Tag vergessen und für einen Augenblick das Glück der Ewigkeit erhaschen. Die Devise lautet: Mal richtig mit den Rude Boys tanzen und locker durch den Raum stampfen. The Nutty Boys sind: John Sahutske (USA) – Trumpet | Niko Halfmann (Germany) – Sax |Key Szost (Japan) – Keys | Sam Jones (Australia) – Guitar | Jim Pflug (Bavaria) – Bass | Olli Felbinger (Black Forest) – Drums. Special Guest: Anja Lehmann (Germany) – Vocals.

Die Musiker bringen also auch einen internationalen Background mit auf die Bühne: Da ist John Sahutske, der Trompeter aus der Geburtsstadt des Souls und der Automobile, aus Detroit. Oder Key Szost, der in Osaka studierte und dessen Mutter dort beheimatet ist. Und zu guter Letzt fand sich in der Nachbarwohnung vom Jim der australische Gitarrist Sam.

Nach der EP „The Nutty Boys“ ist das Repertoir weiter gewachsen, etliche eigene Stücke kamen dazu und der nutty-typische Sound hat sich weiter entwickelt und wurde um Anja Lehmanns Gesang ergänzt. Mit den elf Tracks auf der neuen Scheibe ist vom Ska-Stück „Jazz For Skankers“ über das an Swing angelehnte „A Night In Tunesia“ und das Reggae-Stück „Man könnte Mal“ und das instrumentale „Zero Hero“, das bluesige Cover von „On The Sunny Side Of The Street“ bis zum chilligen „The Bartender“ viel Abwechslung geboten. Die Band mag es uns nachsehen: Live sind sie noch geiler!

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