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Da-Vinci-OPs

Höchste Präzision mit dem Da-Vinci-Operationsroboter: Mehrere feinbewegliche Arme ermöglichen besonders exakte Schnitte. Bildrechte: Universitätsklinikum Freiburg / Britt Schilling

Veröffentlicht am 26. Mai, 2020 | 15:45


Eine Entfernung der Gebärmutter zählt zu den häufigen gynäkologischen Operationen. Gründe hierfür können gut- und bösartige Gewebeveränderungen sein. Wenn eine Operation nötig wird, fürchten viele auch Nebenwirkungen. Doch dank eines hochmodernen OP-Roboters kann die Gebärmutter am Universitätsklinikum Freiburg nun minimalinvasiv und besonders schonend entfernt werden.

Seit der Einführung des OP-Roboters Anfang Februar 2020 wurden an der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg 14 Gebärmutterentfernungen mit Da-Vinci-Operationsroboter vorgenommen. Die Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg ist somit die erste Klinik in Südbaden, die bei Gebärmutter-Operationen diese besonders schonende Methode nutzt.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Verfahren an der Universitäts-Frauenklinik etablieren konnten. Die Vorteile des geringen Blutverlusts während des Eingriffs und die besonders schnelle Erholung der Patientinnen von der Operation sind sehr überzeugend“, sagt Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

Das Da-Vinci-Operationssystem verfügt über ein steuerbares Videosystem, das hochauflösende 3D-Aufnahmen mit bis zu zehnfacher Vergrößerung liefert. Zusätzlich besteht es aus mehreren feinbeweglichen Armen: Sie ermöglichen den Operateur*innen besonders exakte Schnitte, die mit der menschlichen Hand kaum durchführbar sind. Ein*e Operateur*in steuert Kamera und Operationsarme auf einer speziell dafür entwickelten Konsole, mit der die Bewegungen des Fingers auf die Roboterarme übertragen werden.

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