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TV-Doku: Der kleine Unterschied

Die Reporterinnen haben 18 Frauen aus verschiedenen Berufssparten interviewt. Foto: NDR

Veröffentlicht am 12. Juni, 2018 | 11:42


Die 30-minütige NDR-TV-Dokumentation „Der kleine Unterschied 2018“ widmet sich der alltäglichen Benachteiligung von Frauen. Zu Wort kommen Vertreterinnen der Berufe Krankenschwester, Köchin, Professorin, Polizistin, Aufsichtsrätin oder Hausfrau.

Sie sind zur Schule gegangen, haben ihre Abschlüsse gemacht. Und sie alle dachten, Erfolg im Beruf bekomme man durch Begabung und Leistung. Sie glaubten, dass sie gleiche Chancen haben wie Männer. Schließlich war das Thema Gleichberechtigung doch wirklich geklärt. Doch dann im Job fühlte es sich anders an.

Mal Anmache, mal Abwertung, hier ein geringschätziger Spruch, dort wurde einem nichts zugetraut. Es sind nicht nur die großen Übergriffe, die die #MeToo-Debatte geprägt haben, sondern auch die vielen kleinen Benachteiligungen und Brüche. Die sind fast schon so alltäglich, dass niemand gerne über sie spricht.

Und es erscheint noch ähnlich normal, dass Frauen in den meisten Branchen bis heute in entscheidenden Positionen fehlen. Erst wenn wir anfangen über die Ungleichheiten zu sprechen, die es bis heute gibt, lässt sich etwas verändern.

Die Autorinnen Pia Lenz und Anna Orth haben 18 ganz normale Frauen befragt, was sie in ihrem Berufsleben erleben. Ihre aufwühlenden Alltags-Berichte zeigen in der NDR-Dokumentation „Panorama – die Reporter: Der kleine Unterschied 2018„, wie weit entfernt unsere Gesellschaft von Gleichberechtigung ist.

Die Reporterinnen Pia Lenz (links) und Anna Orth. Foto: NDR

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