Kultur

Der Lack ist ab

Das Holbeinpferd schwebt ein - frischsaniert in dreieinhalb Monaten. Foto: Arne Bicker

Nach dreieinhalb-monatigen Renovierungsarbeiten schwebte am Montag, 3. Juni 2019, das Holbeinpferd wieder auf seinen angestammten Platz im Freiburger Stadtteil Wiehre, Höhe Günterstalstraße 90, zurück. Seit dem 20. Februar waren 180 Kilogramm aus rund 200 verschiedenen Schichten aus Farbe, Lack, Gips, Folien und Bauschaum abgekratzt und Risse im Betonkörper geflickt worden.

Das stehende Fohlen aus Betonguss wurde 1936 von dem Bildhauer Werner Gürtner geschaffen. Es ist 1,90 Meter hoch und wiegt etwa eine Tonne (Quelle: Wikipedia). Seit den frühen 1970er Jahren wird die Skulptur regelmäßig und meist nachts von verschiedenen Unbekannten bemalt und dekoriert, zum Beispiel zu einem Zebra oder Einhorn, aber auch zum Übermittler politischer Botschaften – was die Skulptur zu einem beliebten Postkartenmotiv machte.

Die Gesamtkosten für die Restaurierung belaufen sich auf 6.500 Euro.

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