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Museum für Neue Kunst: Digitale Gefühlswelten

Fotoarbeit in der Ausstellung "Modern Love". Foto: Arne Bicker

Veröffentlicht am 1. Oktober, 2020 | 13:42


Zeit für große Gefühle im Freiburger Museum für Neue Kunst: Die Ausstellung „Modern Love (or Love in the Age of Cold Intimacies)“ zeigt ab Samstag, 3. Oktober 2020, bis Sonntag, 7. März 2021, die Arbeiten von 16 Kunstschaffenden aus zwölf Ländern. Es geht um die Frage wie sich die digitalisierte Welt auf unsere intimen Beziehungen auswirkt. Die Kuratorin Katerina Gregos hat die Schau realisiert. 

Wie steht es um Liebe und Beziehungen im Zeitalter von Internet, Neoliberalismus und Globalisierung? Digitale Technologie und Konsumdenken haben die Liebe und soziale Beziehungen stark verändert: Durch die Erfahrung des Virtuellen lösen sich die Grenzen zwischen privat und öffentlich auf. Dies beeinflusst, wie wir miteinander kommunizieren und interagieren – besonders in unseren engsten Beziehungen.

Das Verschmelzen von Realität und Fantasie kann zu komplexen psychologischen und zwischenmenschlichen Verstrickungen führen. Die Ausstellung widmet sich diesen und anderen Entwicklungen. Zu sehen sind Videoarbeiten, Fotografien, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen, wobei sich die Soundtracks einiger der Videoinstallationen überschneiden und die Ausstellung in ein akustisches Geflacker hüllen.

Die 16 Künstler aus Ägypten, Belgien, Estland, Dänemark, Finnland, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Portugal, der Schweiz, Ungarn und den USA sind: Gabriel Abrantes, Hannah Toticki Anbert, Melanie Bonajo, Laura Cemin, Benjamin Crotty, Kyriaki Goni, David Haines, Juliet Jacques, Mahmoud Khaled, Lauren Lee McCarthy, Maria Mavropoulou,

Kyle McDonald, Marge Monko, Peter Puklus, Marijke De Roover und Margaret Salmon.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Die Tickets kosten 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Besucherinnen und Besucher unter 27 Jahren, Mitglieder des Fördervereins und mit Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Unsere Fotogalerie zeigt Impressionen der Ausstellung:

Fotos: Arne Bicker

 

 

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