Mediatheken

Götter und Helden: Ein Riesen-Spaß

Die Mythologie lebt! Und wie! Bild: Jul / ARTE

Wer kennt sie nicht, die schillernden Figuren der griechischen Mythologie? Da treiben Halbgötter, Mischwesen und ungeheure Ungeheuer ihr Unwesen, versuchen sich die Welt zurecht zu biegen wie sie ihnen gefällt. Sie nehmen Einfluss und machen alles noch schlimmer, suchen nach Liebe und morden aus Eifersucht. Es wird gekämpft, bezirzt und um die Wette gesegelt. List und Tücke, Schlauheit und Kraft treiben die Figuren an. Der TV-Sender ARTE lässt all dies in seiner Mediathek in aberwitzig-amüsanter Weise aufleben.

Die Zeichentrickserie „50 Shades of Greek“ basiert auf den Comics des französischen Comicautors und Cartoonisten Julien Lucien Berjeaut (44), der unter dem Kurznamen Jul aktiv ist und bereits die steinzeitliche Evolutionsserie „Silex and the City“ (ebenfalls auf ARTE) beeinflusst hat. Unter der Regie von Jean-Paul Guigue wurden (deutsch synchronisiert) die Errungenschaften unseres modernen Lebens in die mythologischen Geschichten der grieschischen Antike übertragen.

Zeus, Athene, Odysseus, Samson, Ariadne, Sysyphos, Ikarus, Samson, Minotaurus & Co. schlagen in 30 kurzweiligen Filmchen zu je vier Minuten Länge Kapriolen, dass es ein Freude ist. Allein schon der Trailer am Anfang nimmt etliche der antiken Science-Fiction-Geschichten auf die Schippe, nach dem Motto „Die Mythologie lebt! Und wie!“

Da muss Göttervater Zeus 848 gegen ihn angestrengten Unterhaltsklagen gegenwärtigen, während sich Theseus mit einem Funkloch im zudem nicht behindertengerecht ausgestatteten Labyrinth auf Kreta herumschlägt. Hades-Fährmann Charon bekommt unliebsame Konkurrenz von kriminellen Mittelmeerschleusern, Herakles und die Amazonen stehen vor kaum zu bewältigenden Aufgaben, und überhaupt: Darf eigentlich das trojanische Pferd auf  einem Behindertenparkplatz abgestellt werden?

 

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