Kunst

Neue Freiburg Biennale mit hohen Ansprüchen

Formatangepasstes Logo der Biennale für Freiburg. Quelle: BFF

Vor kurzen haben wir hier bei ZETT. online über die neue „Biennale Für Freiburg“ (BFF) berichtet, die erstmals 2021 stattfinden soll. Inzwischen erreichten uns weitere Informationen vom „Verein Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V.“: „Die Biennale für Freiburg ist eine neue Plattform für die Präsentation, Entwicklung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst in Freiburg“, heißt es in der Mitteilung. „Anhand wechselnder Themensetzungen widmet sie sich künstlerischen Zugängen zu drängenden gesellschaftspolitischen Fragen.“

Ziel sei es, stetige Bezüge zur Stadt herzustellen und einen nachhaltigen Beitrag zum kulturellen und künstlerischen Leben Freiburgs zu leisten. Der Vereinsvorstand hat den in Freiburg und Wien lebenden Kurator und Kunsthistoriker Leon Hösl mit der Konzeption und Durchführung der Biennale beauftragt. Hösl arbeitete für Institutionen wie die Kunsthalle Basel, die 9. Berlin Biennale, die Secession in Wien und den Ausstellungsraum T66 des Bundesverbands der bildenden Künstlerinnen und Künstler (BBK) Südbaden in Freiburg. Von 2015 bis 2017 war er für die „documenta 14“ in Kassel und Athen tätig.

Seinen neuen Job in Freiburg nimmt Leon Hösl mit hohen Ansprüchen in Angriff: „Wir legen den Fokus auf prozesshafte und ortsspezifische Arbeitsweisen, Verhandlungen der Öffentlichkeit als Raum des Austausches und Kollaborationen zwischen internationalen und lokalen Akteur*innen“, so die Mitteilung. Weiter heißt es: „Die Wahl des geläufigen Akronyms BFF und worauf es verweist, sind dabei durchaus beabsichtigt: eine Verbindung basierend auf Unterstützung und Intimität, Gespräch und Ehrlichkeit, verknüpft mit dem arglosen Wunsch, dies niemals enden zu lassen – Best  Friends Forever.“

Die erste Ausgabe der neuen „Biennale für Freiburg“ soll 2021 in zwei Phasen stattfinden: Zwischen Mai und Juli 2021 sollen teilnehmende Künstler*innen während Arbeits- und Rechercheaufenthalten „in Kontakt mit lokalen Gegebenheiten künstlerische Projekte konzipieren und öffentliche Impulse setzen“. Im September 2021 sollen diese Prozesse dann „in einen Ausstellungsparcours und ein zunehmend verdichtetes Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm übersetzt werden“.

Der Vorstand des „Vereins Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V.“ besteht aus: Heidi Brunnschweiler (Leiterin Galerie für Gegenwartskunst im E-Werk), Heinrich Dietz (Direktor des Kunstvereins), Julia Galandi-Pascual (Leiterin der Paul Ege Art Collection) und Ben Hübsch (Künstler und Professor an der Hochschule Macromedia).

Weitere Informationen auf „www.biennalefuerfreiburg.de„.

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