Kultur

Neu und digital: Die Messe „Leben und Tod“

Ein farbenfroher Totenschädel aus der mexikanischen Kultur des "Dia de los muertes". Foto Messe Leben & Tod

Veröffentlicht am 21. Oktober, 2020 | 10:33


In Freiburg findet am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, erstmals die neue Messe „Leben und Tod“ statt. Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen kommen Veranstalter, Referenten und Besucher jedoch ausschließlich digital ins Gerspräch. Und vor allem darum soll es auch gehen, lautet das Motto doch: „Wir müssen mal REDEN…“

Die norddeutsche Messe „Leben und Tod“ findet seit 2010 jährlich im Mai in den Bremer Messehallen statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger ebenso wie an haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Hospiz, Palliative Care, Palliativmedizin, Pflege, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur. Ein begleitender Fachkongress bietet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein Forum zum Austausch und Netzwerken.

Die begleitende Ausstellung ist üblicherweise geprägt von einer hellen und freundlichen Atmosphäre, einem vielfältigen und bunten Angebot und genügend Raum für Austausch und Begegnung. In diesem Jahr wird die bisher deutschlandweit einzigartige Veranstaltung erstmals auch in der Messe Freiburg für den süddeutschen Raum ausgerichtet.

Ursprünglich waren eine persönliche Teilnahme, Begegnungen und Aussteller vor Ort vorgesehen. Noch im  Mai dieses Jahres hatte die Messe „Leben und Tod“ in Bremen 38.000 Besucher und Kongressteilnehmer angezogen. In Freiburg findet der Messeableger nun jedoch ausschließlich digital statt: 55 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen mithilfe des Internet. Neben Vereinen und Beratungsstellen sind ebenso traditionelle wie junge Unternehmen vertreten.

Darunter auch Jennifer Arndt-Lind und Hendrik Lind, die Gründer von „TrostHelden“ – Deutschlands erster Online-Trostpartner-Vermittlung. In der kostenfreien virtuellen Ausstellung präsentieren sich zudem Bestattungsunternehmen, Hospiz- und Palliativvereine und regionale Landeskirchen. Auch Hersteller von Erinnerungsschmuck oder Anbieter von Urnen aus ökologischen Materialien wie Holz und Papier sind vertreten.

Wer sich fortbilden möchte, kann sich zudem zum Online-Kongress anmelden. Mehr Informationen und das vollständige Programm gibt es unter: www.leben-und-tod.de.

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