Satire

Polizeiverkäufer?

Veröffentlicht am 13. Juni, 2018 | 12:26


13. Juni, Wehr / Görwihl – Wenn vorgebliche Polizeibeamte an der Haustür Staubsauger verkaufen oder Schmuck und Wertgegenstände „zur Sicherheit“ mit aufs Revier nehmen möchten, so ist Misstrauen geboten. Gleiches gilt beim Verscherbeln von Anhaltekellen, Dienstwaffeln und Lernhilfen:

Bei den Polizeiposten in Wehr und Görwihl wurde Beschwerde über das Verhalten eines Unternehmens geführt, das offensichtlich vorzutäuschen versucht, im Namen der Polizei Verkaufsaktionen durchzuführen. Zwei Betriebe und eine Privatperson wurden von einem sich als solches bezeichnenden „Polizeimedienunternehmen“ kontaktiert. Ihnen wurde dann ein Auftragsschein übersandt, um eine bestimmte Anzahl von Lernhilfen zur Verkehrserziehung gegen Bezahlung verbindlich zu bestellen, die dann an Kindergärten verteilt werden würden.

Den Kontaktierten kam dieses Verhalten unseriös vor, und sie informierten die Polizei. Die Polizei weist daraufhin hin, dass sämtliches Informationsmaterial und Broschüren der Polizei der Bevölkerung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Bei dem sogenannten „Polizeimedienunternehmen“ handelt es sich um rein kommerzielle Firmen, die nicht mit der Polizei zusammenarbeiten.

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