Kunst

Richard Schindlers „Haltestelle“ saniert

Richard Schindlers „Haltestelle“ in neuem Licht. Foto: Stadt Freiburg/Patrick Seeger

Veröffentlicht am 21. Juli, 2020 | 15:13


Die „Haltestelle“, ein Kunstwerk von Richard Schindler am Berufsschulzentrum Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in der Freiburger Bissierstraße, präsentiert sich frisch saniert in neuem Licht. „Dieses Bauwerk dient in Würde, Achtung und Respekt dem Gedenken an Gertrud Luckner“ – so steht es auf einer Gedenktafel in dem begehbaren Kunstwerk.

Richard Schindlers „Haltestelle“ war in der Vergangenheit von Vandalismus betroffen. Nun wurde sie vom Gebäudemanagement (GMF) der Stadt Freiburg in neunmonatiger Bauzeit saniert und ist seit kurzem vollständig wiederhergestellt. In Abstimmung mit dem Künstler hat das GMF zudem eine Beleuchtung installiert.

Mit Einbruch der Dämmerung erhellt diese den Innenraum mit indirektem Licht – so werden Einblicke möglich, die zu einem besseren Verständnis des Kunstwerks und damit – so die Hoffnung – auch zu einem wertschätzenderen Umgang damit führen sollen. Neue Glaswände, Bänke und Bilder sowie die Überarbeitung der Wandflächen, des Bodens und der Stahlkonstruktion haben 60.000 Euro gekostet.

Im Jahr 1995 war die „Haltestelle“ als Sieger aus einem Wettbewerb zu Kunst am Bau hervorgegangen. Im Laufe der Zeit erlitt sie aber immer mehr Beschädigungen. Unbekannte entfernten die Bänke, beschmierten die Bilder, zerkratzten die Wände und zerschlugen die Glasscheiben, die den Innenraum zu beiden Seiten der Haltestelle abschlossen. Zuletzt hatte der Bau, der seine Wirkung als Kunstwerk ohnehin erst auf den zweiten Blick offenbart, verwahrlost gewirkt.

Jetzt ist es, auch dank der raffinierten Beleuchtung, wieder ein echter Hingucker im Gesamtbild der Stadt.

 

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