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SC legt Stadion-Grundstein

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Rund 1.200 Festgäste versammelten sich am Nachmittag des Freitag, 29. März 2019, auf der Freiburger Stadionbaustelle beim Flugplatz zur Grundsteinlegung für die neue Arena des SC Freiburg. Unter den mit einem Bus-Shuttle vom Messeparkplatz zur Baustelle chauffierten Gästen fanden sich neben der aktuellen Rathausspitze auch Freiburgs Ex-Ob Dieter Salomon und seine Frau, sowie der frühere Sportbürgermeister Otto Neideck.

Neben Freiburgs OB Horn griffen auch Landesfinanzministerin Edith Sitzmann, Baubürgermeister Martin Haag, SC-Vorstand Oliver Leki, SC-Präsident Fritz Keller sowie Niklot von Bülow, technischer Vorstand des Generalbauunternehmens Köster, sowie Gerhard Feldmeyer, geschäftsführender Gesellschafter der Architekten HPP, zu den Schaufeln (s. Fotogalerie unter diesem Text).

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn sprach in seiner Rede von einem „neuen Aushängeschild für Freiburg“, das sich durch „Nachhaltigkeit, Offenheit, Kreativität und Bodenständigkeit“ auszeichne. Mit der Grundsteinlegung wurde die heiße Bauphase für das eigentliche Stadion eingeleitet, das bereits in den kommenden Wochen in die Höhe wachsen soll. Die Konturen der Arena, um deren Namensrechte bereits hinter den Kulissen verhandelt wird, sind anhand der gelegten Fundamente und der tiefer gelegten Spielfläche bereits erkennbar.

SC-Präsident Fritz Keller sagte, die Begehrlichkeiten für Dauerkarten im neuen Stadion seien „jetzt schon sehr groß“ und er würde am liebsten jetzt schon mit einem Ball auf die künftige Spielfläche hinauslaufen. Freiburgs Sportbürgermeister Stefan Breiter verweis darauf, dass noch sechs Klagen von Stadiongegnern im Raum stünden, die es ernst zu nehmen gelte. Eine einstweilige Verfügung oder einen Baustopp gebe es jedoch nicht. Das Stadion soll bei optimalem Bauerverlauf zum Saisonstart im August 2020, als schon im kommenden Jahr, in Betrieb gehen.

Das neue Stadion sieht eine Kapazität von 34.700 Plätzen vor, wovon rund 36% als Stehplätze (ca. 12.400) ausgewiesen sind. Bestandteil des Gesamtentwurfs sind eine neue SC-Geschäftsstelle, Trainings- und Funktionsräume für die Profi-und die U-23-Mannschaft sowie ein Fanshop mit integriertem Vereinsmuseum. Die im Bundesligabetrieb als Hospitalityflächen genutzten Bereiche sollen außerhalb der Spieltage für Kongresse, Feiern und Tagungsveranstaltungen genutzt werden. Im direkten Umfeld des Stadions entstehen darüber hinaus ein Trainingsgelände mit zwei vollwertigen Spielfeldern und Torwart-Trainingsplätzen sowie Verkehrs- und Parkflächen für Fahrräder, PKW und Busse.

Insgesamt kostet das Stadion, einschließlich der Trainingsplätze und der baurechtlich notwendigen Parkplätze, rund 80 Millionen Euro. Dazu kommen Infrastrukturkosten von rund 55 Millionen Euro, darin enthalten sind neben den Kosten für Straßen und Wege auch die Ausgaben für Gutachten, ökologische Ausgleichsmaßnahmen und für die restlichen Parkplätze. 16 Millionen Euro hat das Land dazugegeben, 24 Millionen der SC Freiburg.

Fotos: Arne Bicker

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