Kultur

Theater Freiburg: Online-Performance „Glücksritter“

Screenshots zur Aufführung der interaktiven Online-Performance "Glücksritter". Fotos: Theater Freiburg

Veröffentlicht am 16. Juni, 2020 | 01:16


Fünf Menschen verstricken sich in ein Geflecht aus Problemen und Konflikten, die sich derart verschärfen, dass nur vier von ihnen überleben. Einer von ihnen ist tot. Nicht vom Coronavirus dahingerafft, sondern ermordet. Die Täterin ist bekannt und steht zu ihrer Tat.

Das ist die Ausgangsbasis zur interaktiven Performance „Glücksritter“ des Freiburger Theaters.  Der Theaterbesucher – also Sie! – kann nach Erwerb einer ‚Eintrittskarte‘ online per Videokonferenz die Personen des Settings im direkten Gespräch befragen. Da ist interaktive Mitmach-Spannung garantiert!

Anders als im klassischen Wer-war-der-Mörder-Krimi geht es bei „Glücksritter“ nicht darum herauszufinden, wer den Mord begangen hat, sondern wie es dazu kam und was die persönlichen Interessen und Beweggründe aller vier Beteiligten sind.

Für Konzept und Regie zuständig ist der in New York und Berlin lebende Uwe Mengel, einer der Pioniere der partizipativen Performance. Ausgehend von seiner im Oktober 2019 in New York produzierten Arbeit „Everyday Murder“ entwickelte Mengel nun  für das Theater Freiburg erstmalig eine Online-Variante, die auch inhaltlich auf unser Leben mit der Pandemie Bezug nimmt.

Mit Angela Falkenhan, Henry Meyer, Laura Angelina Palacios, Moritz Peschke und Lukas T. Sperber. Termine: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 16. bis 18. Juni 2020, jeweils um 20 Uhr.

Alle Detailinformationen zu Teilnahme, Tickets und technischen Voraussetzungen finden Sie hier.

 

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