Kultur

Waschen und waschen lassen

Münstermarktmister Walter Drayer wäscht seine Hände in blauer Unschuld. Foto: Arne Bicker

Veröffentlicht am 23. Juni, 2020 | 11:52


Wer sich in den bevorstehenden Sommerwochen auf dem Freiburger Münsterplatz die Hände waschen will, muss sich nicht länger zu einem Bächle hinunterbücken oder nach einer netten Toilette fahnden. Der Energie-Dienstleister badenova pflanzte jüngst ein „Waschbar“ geheißenes, blaues Häuschen mit doppelter Händewaschgelegenheit an die Ecke Marktgässle / Conrad-Gröber-Straße.

„Ketchup aufe Jacke, wat is dat ’ne Ka…“ heißt es andernorts in Deutschland. Egal, ob gezuckerter Tomatenbrei von der Münsterwurst, Stefans Käsekuchenkrümel, lazzarinisches Eisschlotzgetröpfel oder ausgebüchste Corona-Viren – die öffentliche Waschgelegenheit schafft Abhilfe. Und natürlich kann’s Touristle hier auch sein Wasserfläschle auffüllen, denn das feuchte Nass wird keineswegs aus dem nahen Münsterbächle, sondern aus einer waschechten badenova-Wasserleitung bezogen.

Fotos: Arne Bicker

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