Kultur

ZMF-Startschuss 2018

Die ZMF-Macher Alexander Hässler, Marc Oßwald und Alexander Heisler gehen frohgemut ans Werk. Foto: Arne Bicker

Veröffentlicht am 17. Juli, 2018 | 13:00


Von Arne Bicker

Am Mittwoch, 18. Juli 2018, startet das Freiburger Zelt-Musik-Festival in seine 36. Runde. Seit Tagen schon lassen zahllose Techniker und Helfer die kleine Zeltstadt auf dem Mundenhofgelände vor den Toren Freiburgs auferstehen. Spätestens zum Auftaktkonzert mit Steven Wilson soll auch der letzte Hering im Boden versenkt sein.

Künstler und Bands wie Aligatoah, Tom Jones, Jamie Cullum, Freundeskreis, Selah Sue, Wincent Weiss, Julia Engelmann, Roy Hargrove oder Morcheeba oder Aligatoah folgen an den 18 weiteren Festivaltagen. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit 41.000 zahlenden Konzert- und 140.000 Festivalbesuchern. Diese können hier auch gut besetzte, kostenlose Konzerte besuchen, im sogenannten „Action-Programm“ (siehe unten).

Bereits ausverkauft sind die Konzerte mit Wincent Weiss, Kontra K, Freundeskreis, Dieter Thomas Kuhn & Band, Hans Söllner & Bayaman’Sissdem, Von Wegen Lisbeth, Morcheeba und Bausa. Neu auf dem Gelände sind ein wechselnder Foodtruck und der ZMF-Garten mit einer AltHolz-Bar, der das seit Jahren nicht richtig angenommene Festival-Restaurant rechts neben dem großen Zirkuszelt ablöst und nun in Eigenregie betrieben wird.

ZMF-Geschäftsführer Marc Oßwald freute sich über den „analog zum Vorjahr“ laufenden Vorverkauf, gab aber zu bedenken: „Der Veranstaltungsmarkt bewegt sich intensiv; generell gibt es zu viele Veranstaltungen. Da wird es eine gewisse Marktbereinigung geben. Wir stehen vor dem Problem, dass wir zwischen den nur leicht steigerbaren Eintrittspreisen und höheren Kosten und Gagen zerrieben werden.“

Auch der technische Kartenverkauf erscheint Oßwald nicht optimal: „Eine Vorverkaufsstelle ist ein reiner Dienstleister und daher ohne Risiko; die Vorverkaufsgebühr liegt im Schnitt ungefähr bei zehn Prozent. Wir selbst sind aber weit entfernt davon, zehn Prozent an unseren Karten zu verdienen. Diese Marge haben wir bei weitem nicht. In der logischen Konsequenz müssten wir eigentlich selber unsere Tickets verkaufen.“

 

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